ÜBERFLÜSSIGE UND NEGATIVE INFORMATIONEN VERMEIDEN - DIE DETOX-KUR FÜR DEIN GEHIRN

Aktualisiert: Mai 28


JEDER WEISS: WER ZU OFT UND ZU VIEL FASTFOOD ISST, WIRD LANGFRISTIG DICK UND LEBT UNGESUND. ABER WIE SEHR ACHTEST DU AUF DIE GESUNDE ERNÄHRUNG DEINES GEHIRNS?



»Hallo,

es freut mich, dass du dir die Zeit nimmst, diesen Blogpost zu lesen!

Wer sich zu oft und zu viel von Fastfood ernährt, lebt ungesund, das ist heute kein Geheimnis mehr. Und wie sieht es mit der Ernährung unseres Gehirns aus, das wir ebenfalls jeden Tag füttern, allerdings nicht mit Fastfood, sondern vielen überflüssigen und irrelevanten Informationen? - Dieser Blogartikel zeigt dir, wie du dein Gehirn super easy entgiften und gesünder ernähren kannst.«


DER MASSLOSE KONSUM IRRELEVANTER INFORMATIONEN


Noch nie seit Anbeginn der Menschheit war unser Gehirn so vielen Informationen ausgesetzt wie heute. Im Zeitalter der Smartphones, Tablets und des Internets werden unsere grauen Zellen täglich mit Informationen überflutet. Schon morgens beim Aufstehen und Zähne putzen checken wir unsere Newsfeeds, E-Mails und WhatsApp-Nachrichten und füttern unser Gehirn auf leeren Magen mit einer Fülle von Informationen. Auf dem Weg in die Schule, zur Arbeit oder in die Uni hören wir vielleicht Radio und sind damit über die schlimmsten und am meisten beängstigenden News aus aller Welt im Bilde. Ist doch klar, in der aktuellen Corona-Krise interessieren sich die Leute natürlich hauptsächlich für die aktuelle Anzahl der Toten und Neuinfizierten und ob sie um ihr tägliches Brot fürchten müssen, weil Unternehmen durch die Quarantäne die Einnahmen wegbrechen. Am Arbeitsplatz angekommen geht das Ganze weiter, denn es wird viel geredet und jeder teilt die Informationen, die er am Morgen bereits aufgenommen hat, seinen Kollegen und Kolleginnen nochmals mit, nur für den Fall, dass diese noch nicht alle aktuellen Katastrophen mitbekommen haben.


Im weiteren Verlauf des Tages checkt jeder mehrmals seinen Newsfeed in den sozialen Medien und füttert sein Hirn somit laufend mit Werbung und unwichtigen Informationen. Wie nun können wir uns gegen all diesen Informationsmüll schützen? – Ganz einfach: Zunächst muss man das Übel an seiner Wurzel packen. Finden wir also gemeinsam heraus, welche Fastfoodrestaurants dein Gehirn regelmäßig besucht.

UNSERE HAUPT-INFORMATIONSSPOTS

  • Social Media: Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing, Twitter, Pinterest etc.

  • E-Mail: Newsletter, Werbung, diverse Benachrichtigungen

  • Radio: Nachrichten, Werbung

  • Fernsehen: Nachrichten, Werbung, Talkshows etc.

  • Internet: zielloses Surfen, Werbung, Online-Shopping

  • Diverse Chats: Facebook Messenger, Instagram Direct, Snapchat, WhatsApp, SMS etc.

  • Video-Plattformen: YouTube, Vimeo etc.

  • Zeitungen und Zeitschriften

Dies sind die sieben größten Infospots, die wir mehr oder minder täglich nutzen. Als Nächstes werden wir uns den aktuellen Zeitaufwand, den wir in jede einzelne Informationsquelle investieren, genauer ansehen.

DEINEN AKTUELLEN ZEITAUFWAND BESTIMMEN

Wenn du herausfinden willst, wie viel Zeit du täglich jeweils pro Informationsquelle investierst, schreibe deine hauptsächlich genutzten Informationsquellen auf ein Blatt Papier und füge jeweils hinzu, wie viel Zeit du täglich schätzungsweise mit diesen Medien verbringst. Anschließend versuchen wir dann, deinen tatsächlichen Zeitaufwand pro Tag festzustellen. Bei deinem Smartphone kannst du deinen Zeitinvest ganz einfach über deine Bildschirmzeit herausfinden. Bei den anderen Medien kannst du einfach mal drei Tage lang notieren, wie viel Zeit du tatsächlich investierst und anschließend den Mittelwert errechnen. Wahrscheinlich wird auch bei dir die tatsächliche Zeit erheblich von deiner geschätzten Zeit abweichen – nach oben. Wenn du noch einen Schritt weiter gehen willst, kannst du deine Werte anschließend auf ein Jahr hochrechnen. Du wirst staunen, wie viel Lebenszeit du alleine für den Konsum von größtenteils irrelevanten Inhalten vergeudest. Zeit, die du auch mit deiner Familie, deinen Freunde oder anderen wertvollen Beschäftigungen hättest verbringen können. Wenn du nun wissen möchtest, wie du weniger und vor allem nützlichere Information konsumieren kannst, lass uns gemeinsam anhand der nächsten Schritte einen Filter kreieren, der nur noch die für dich wertvollen und hilfreichen Infos zu dir durchlässt.

DER FLUT IRRELEVANTER UND ÜBERFLÜSSIGER INFORMATION EINHALT GEBIETEN – LET’S CREATE YOUR INDIVIDUAL FILTERSYSTEM

Wer der Informationsflut Einhalt gebieten möchte, der muss sich einen stabilen Staudamm bauen und nur noch sinnvollen Content durch einzelne Schleusen durchlassen. Er muss also die Spreu vom Weizen trennen, denn unter unzähligen überflüssigen Informationen befinden sich auch die wenigen wertvollen. Wie das funktioniert, sehen wir uns nun genauer an:


Anhand von wenigen simplen Fragen entsteht schnell ein smarter Filter für alle Infos, die du im Laufe eines Tages erhältst:


  • Welche Themen interessieren dich aktuell und sind beruflich oder privat wirklich relevant für dich? Versuche, nur noch Inhalte zu Themen zu konsumieren, die dir wirklich am Herzen liegen. Am besten lässt du alles andere, das nicht mit deinem aktuellen Interessensbereichen zu tun hat, weg.


  • Wie häufig willst du über die aktuellen Geschehnisse in der Welt informiert werden? Reicht es vielleicht sogar aus, wenn dir eine informierte Person – entweder dein Partner, deine Partnerin, ein Freund, eine Freundin oder ein Familienmitglied – einmal am Tag von den wichtigsten Geschehnissen in der Welt berichtet? Oder möchtest du lieber direkt über Radio, Fernsehen, Internet, Tageszeitung oder E-Newspaper informiert werden? In letzterem Fall empfehle ich dir, dich nur ein Mal am Tag über nur einen Nachrichtendienst zu informieren. Wenn du gerne abends die TV- Nachrichten schaust, verzichte auf alle anderen Medien wie Newsletter oder Zeitung. Sollten dir diese Informationen dann zu wenig sein, kannst du immer noch erhöhen. Ich persönlich konsumiere seit mindestens zwei Jahren keine Nachrichten mehr, sondern lasse mir die Nachrichten, die mich interessieren, immer von einer informierten Person erzählen. Vor allem in der derzeitigen Corona-Krise habe ich mir dadurch viele unnötige Panik-Infos erspart.


  • Aus welchen der oben genannten Infospots beziehst du hauptsächlich den für dich wichtigen Content? Kannst du ein paar deiner Infospots vielleicht sogar aus deinem Alltag streichen, weil die Themen, die du spannend findest, in diesen Quellen gar nicht behandelt werden? Welche Informationsquellen liefern dir wertvollen und interessanten Content zu deinen persönlichen Interessensbereichen?


  • Bei welchen Inhalten entsteht in dir ein Gefühl der Langeweile, der Ablehnung und des Desinteresses? Den Lieferanten solcher Inhalte solltest du unmittelbar eine Liefersperre erteilen. Ich meine damit vor allem Newsletter, die du nie liest und die im Grunde nur dein Postfach verstopfen und digitale Energieverschwendung sind. Gibt es Personen oder Unternehmen, denen du in den sozialen Medien folgst, deren Inhalte für dich aber überflüssig oder nutzlos sind? Nimm dir am besten gleich heute eine Stunde Zeit, um Newsletter-Abos zu kündigen und auf deinen Social- Media-Kanälen einmal ordentlich auszusortieren. Tritt auch aus Chatgruppen aus, die dein Smartphone nur mit schwachsinnigen Videos oder sonstigen uninteressanten Mitteilungen füllen. Falls du Bedenken haben solltest, andere damit vor den Kopf zu stoßen oder unsympathisch rüberzukommen, kannst du den anderen Mitgliedern erklären, dass du gerade ein Experiment machst und deine Chatapplikationen nur noch für ganz dringliche und äußerst wichtige Nachrichten verwenden willst.

Diese vier Fragen funktionieren wie ein Sieb, das die für dich wichtigen von den unwichtigen Informationen trennt. Sobald du alle Fragen beantwortet hast, sollte sich die Zahl der Junkfood-Restaurants dezimiert haben und hauptsächlich gesunde Nahrung zu deinem Gehirn vordringen, die dir persönlich auch wirklich guttut.

Zuletzt möchte ich dir noch dazu raten, dir festgelegte Zeiträume zu schaffen, in denen du dich mit deinen Informationsquellen beschäftigst. Ansonsten besteht die Gefahr, dass wir wie Drogensüchtige maßlos in jeder freien Minute zum Smartphone greifen. Dadurch verliert unser Gehirn seine Verschnaufpausen, in denen es sich von der ganzen Informations-verarbeitung ausruhen kann. Viele Forschungsergebnisse belegen, wie negativ sich diese ständigen kurzen Infoshots auf unser Gehirn auswirken.


»Wenn du nun all diese Tipps beherzigt hast, bestimme deinen täglichen Zeitaufwand noch einmal neu. Du wirst staunen, wie groß der Unterschied ist.

Ich hoffe dir mit diesem Beitrag dabei geholfen zu haben, unwichtige und überflüssige Infos aus deinem Alltag zu verbannen und mehr Zeit für die Dinge zu haben, die dir wirklich wichtig sind.«


Ich wünsche dir viel Spaß beim Umsetzen und nur das Beste für dich,


dein Fabian

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